Arbeitsmarkt in Hessen in guter Verfassung

Unternehmen in Hessen brauchen gute und verlässliche Rahmenbedingungen, nur so können sie Arbeitsplätze sichern und schaffen

„Der hessische Arbeitsmarkt befindet sich in einer guten Verfassung. Die Zahl der Arbeitslosen sank erneut auf nunmehr 171.125, die Arbeitslosenquote liegt bei lediglich 5,2 Prozent. In Hessen waren zuletzt im Mai 1993 weniger Menschen arbeitslos gemeldet, also vor über 20 Jahren. Der Bestand der gemeldeten Stellen in Hessen lag bei 48.699 und somit rund 18 Prozent höher als im Vorjahr.

Dies bestätigt die bisherige stabile Entwicklung und eröffnet vielen Menschen neue Chancen und Perspektiven“, sagte der wirtschaftspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag, Heiko Kasseckert, zur Veröffentlichung der Arbeitsmarktzahlen für April 2016. Im Landkreis Fulda liege die Arbeitslosenquote sogar bei nur 3 Prozent.

Die Entwicklung auf dem Ausbildungsmarkt gebe „gleichermaßen Anlass zur Sorge wie zur Freude“. Kasseckert weiter: „Bis jetzt meldeten die hessischen Betriebe 31.924 Lehrstellen und somit 6,3 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Als unversorgt zählten zum Stichtag 17.169 Bewerberinnen und Bewerber. Gleichzeitig stieg die Zahl der unbesetzten Lehrstellen um 7,1 Prozent auf 15.927. In allen Agenturbezirken sind derzeit noch genug offene Lehrstellen vorhanden. Wichtig wird daher sein, den Jugendlichen bereits früh die breite Vielfalt der Ausbildungsberufe darzustellen, um alle Stellen zu besetzen. Mit einer Vielzahl von Maßnahmen im Rahmen des im letzten Jahr auf Landesebene ins Leben gerufenen „Bündnis Ausbildung Hessen“ arbeiten wir zudem daran, die Ausbildungsfähigkeit von Jugendlichen weiter zu stärken und ihre Berufsorientierung zu verbessern.“

„Hessen ist eines der wirtschaftsstärksten Bundesländer in Deutschland: Mit über 2,448 Millionen erreicht die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in diesem Land wieder die Höchststände des vergangenen Jahres. Arbeitnehmer in Hessen verdienen rund 11 Prozent mehr Lohn und Gehalt als im bundesdeutschen Durchschnitt. Diese Erfolge sind gleichzeitig zentrale Grundlage für die Finanzierung der sozialpolitischen Errungenschaften“, erklärte Kasseckert weiter.

„Wir setzen hohe Erwartungen in den innovativen Mittelstand und die Unternehmer von morgen. Sie finden in Hessen die besten Voraussetzungen. Wir fördern insbesondere die kleinen und mittleren Unternehmen, brauchen sie aber auch, um die ökonomischen und sozialen Herausforderungen, vor denen unser Land steht, auch zukünftig auf Grundlage einer funktionierenden und innovativen Wirtschaft bewältigen zu können sowie zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen. Wir kämpfen weiter für jeden Arbeitsplatz“, so Kasseckert.

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