Land fördert Programm ‚Sport und Flüchtlinge‘

CDU-Landtagsabgeordnete: „Sport ist das verbindende Element“

Foto: CDU/Markus Schwarze
Foto: CDU/Markus Schwarze
Die Unterbringung der vielen Flüchtlinge hat das Land und auch die Kommunen im Main-Kinzig-Kreis vor eine große Herausforderung gestellt. Gleichwohl, darüber zeigen sich die heimischen CDU-Landtagsabgeordneten Kasseckert, Klein und Reul erfreut, ist es in Zusammenarbeit aller Ebenen gelungen, den hier ankommenden Flüchtlingen im vergangenen Winter ein festes Dach über den Kopf zu gewährleisten. Darauf könne die hiesige Stadt- und Bürgergesellschaft zu Recht stolz sein. Nun gelte es aber, neben der intensiven Prüfung über die Anspruchsberechtigung zum Bleiberecht, auch Maßnahmen der Integration zu ergreifen.

Zu Beginn des Jahres 2016 hat die hessische Landesregierung das bundesweit einzigartige Förderprogramm ‚Sport und Flüchtlinge‘ gestartet. Dieses Förderprogramm unterstützt hessische Städte und Gemeinden, in denen Sportvereine und Institutionen gezielt Sport- und Bewegungsangebote für Flüchtlinge initiiert haben oder initiieren möchten. Damit soll den Flüchtlingen schnell und unkompliziert das Ankommen in ihren Städten und Gemeinden erleichtert werden, heißt es in einer Mitteilung der CDU-Abgeordneten.

Sie freuen sich darüber, dass die Kommunen Hanau, Maintal und Erlensee im Wahlkreis von Heiko Kasseckert in diesem Bereich schon aktiv wurden und mit rund 60.000 €, je 10.000 € in Erlensee und Maintal sowie 40.000 € in Hanau, vom Land gefördert werden. Auch die Gemeinden im Wahlkreis von Hugo Klein, Bruchköbel und Nidderau haben je 10.000 Euro, Freigericht, Niederdorfelden und Schöneck je 5.000 Euro Unterstützung vom Land erhalten. Im Wahlkreis von Michael Reul profitierten die Kommunen Bad Soden-Salmünster und Gelnhausen mit je 10.000 Euro sowie Linsengericht mit 5.000 Euro vom Landesprogramm. Damit werden Sport- und Bewegungsangebote sowie der Einsatz von so genannten Sport-Coaches finanziert. Sie stellen den Kontakt zwischen Sportvereinen, Asylbetreuung, Flüchtlingsunterkünften sowie den Flüchtlingen selbst her und begleiten die Flüchtlinge in der ersten Zeit zu den Sportangeboten.

Die CDU dankt an dieser Stelle insbesondere den ehrenamtlich Tätigen. Die Integration der Flüchtlinge über den Sport ist eine hervorragende Maßnahme für eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung, aber auch ein Beitrag zur Deeskalation in den Erstaufnahmeeinrichtungen. Der Dank der drei Landtagsabgeordneten gilt aber auch allen Mitwirkenden und den Verantwortlichen in den Kommunen ihrer Wahlkreise.

Inhaltsverzeichnis
Nach oben