Vielzahl von Erfolgen bei der Fluglärmverringerung erzielt, aber weitere Entlastungen sind und bleiben unser Ziel
Weiterhin alles technisch Mögliche, ökonomisch Vertretbare und rechtlich Zulässige tun, um Fluglärmbelastung am Tage zu verringern
<p>Die heute vorgestellten Überlegungen des „Expertengremiums Aktiver Schallschutz“ des „Forums Flughafen und Region“ sind ein gutes Beispiel für das Engagement aller Beteiligten bei der Verringerung der Belastung der Menschen in der Rhein-Main-Region mit Fluglärm. Die Möglichkeiten hierfür sind mitnichten ausgereizt. Die Optimierung von Flughöhen, die Verbesserung der Spurtreue im Betrieb sowie Verschiebung von Flugrouten sind Beispiele dafür, und wir danken den beteiligten Experten, insbesondere auch der Deutschen Flugsicherung, für ihr Engagement in diesem Prozess, der immer wieder neben der Ent- auch die neue oder stärkere Belastung von Anwohnern bei der Umsetzung von Maßnahmen im Blick behalten muss. </p>
<p>Wir haben in dieser Legislaturperiode eine Vielzahl von Schritten zur Verringerung der Lärmbelastung umgesetzt. Die 2016 in den Regelbetrieb überführten Lärmpausen entlasten viele Menschen in der Region zuverlässig und weitgehend planbar. Seit Ende März 2017 können auf allen drei Landebahnen Flugzeuge mit Hilfe der satellitengestützten GBAS-Technik landen. Sie erlaubt ein noch exakteres An- und Abfliegen. Hierdurch können Anflüge mit einem höheren, lärmreduzierten Gleitwinkel durchgeführt werden. Des Weiteren wurden die technischen Voraussetzungen dafür geschaffen, dass sich die Flugzeuge auch unter schwierigen Wind- und Wetterbedingungen sehr viel genauer an die vorgegebene Fluglinie halten können. Schließlich wurde mit allen Beteiligten die Einführung einer Lärmobergrenze vereinbart. Das sind gute Beispiele für die praxisorientierte Arbeit der Koalition. Während andere aus ideologischem Antrieb heraus ihre alten Auseinandersetzungen pflegen, haben wir im Interesse der Menschen der Region längst gehandelt.“</p>